Java SE 8 Standard-Bibliothek  
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
 
Inhaltsverzeichnis


Vorwort
1 Neues in Java 8 und Java 7
2 Fortgeschrittene String-Verarbeitung
3 Threads und nebenläufige Programmierung
4 Datenstrukturen und Algorithmen
5 Raum und Zeit
6 Dateien, Verzeichnisse und Dateizugriffe
7 Datenströme
8 Die eXtensible Markup Language (XML)
9 Dateiformate
10 Grafische Oberflächen mit Swing
11 Grafikprogrammierung
12 JavaFX
13 Netzwerkprogrammierung
14 Verteilte Programmierung mit RMI
15 RESTful und SOAP-Web-Services
16 Technologien für die Infrastruktur
17 Typen, Reflection und Annotationen
18 Dynamische Übersetzung und Skriptsprachen
19 Logging und Monitoring
20 Sicherheitskonzepte
21 Datenbankmanagement mit JDBC
22 Java Native Interface (JNI)
23 Dienstprogramme für die Java-Umgebung
Stichwortverzeichnis

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Java SE 8 Standard-Bibliothek von Christian Ullenboom
Das Handbuch für Java-Entwickler
Buch: Java SE 8 Standard-Bibliothek

Java SE 8 Standard-Bibliothek
Pfeil 21 Datenbankmanagement mit JDBC
Pfeil 21.1 Relationale Datenbanken
Pfeil 21.1.1 Das relationale Modell
Pfeil 21.2 Datenbanken und Tools
Pfeil 21.2.1 HSQLDB
Pfeil 21.2.2 Weitere Datenbanken *
Pfeil 21.2.3 Eclipse Data Tools Platform (DTP) zum Durchschauen von Datenbanken
Pfeil 21.3 JDBC und Datenbanktreiber
Pfeil 21.3.1 Treibertypen *
Pfeil 21.3.2 JDBC-Versionen *
Pfeil 21.4 Eine Beispielabfrage
Pfeil 21.4.1 Schritte zur Datenbankabfrage
Pfeil 21.4.2 Ein Client für die HSQLDB-Datenbank
Pfeil 21.5 Mit Java an eine Datenbank andocken
Pfeil 21.5.1 Der Treiber-Manager *
Pfeil 21.5.2 Den Treiber laden
Pfeil 21.5.3 Eine Aufzählung aller Treiber *
Pfeil 21.5.4 Log-Informationen *
Pfeil 21.5.5 Verbindung zur Datenbank auf- und abbauen
Pfeil 21.6 Datenbankabfragen
Pfeil 21.6.1 Abfragen über das Statement-Objekt
Pfeil 21.6.2 Ergebnisse einer Abfrage in ResultSet
Pfeil 21.6.3 Java und SQL-Datentypen
Pfeil 21.6.4 Date, Time und Timestamp
Pfeil 21.6.5 Unicode in der Spalte korrekt auslesen
Pfeil 21.6.6 Eine SQL-NULL und wasNull() bei ResultSet
Pfeil 21.6.7 Wie viele Zeilen hat ein ResultSet? *
Pfeil 21.7 Elemente einer Datenbank ändern
Pfeil 21.7.1 Einzelne INSERT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisungen senden
Pfeil 21.7.2 Aktualisierbares ResultSet
Pfeil 21.7.3 Batch-Updates
Pfeil 21.8 Die Ausnahmen bei JDBC, SQLException und Unterklassen
Pfeil 21.8.1 JDBC-Fehlerbasisklasse SQLException
Pfeil 21.8.2 SQLWarning
Pfeil 21.9 ResultSet und RowSet *
Pfeil 21.9.1 Die Schnittstelle RowSet
Pfeil 21.9.2 Implementierungen von RowSet
Pfeil 21.9.3 Der Typ CachedRowSet
Pfeil 21.9.4 Der Typ WebRowSet
Pfeil 21.10 Vorbereitete Anweisungen (Prepared Statements)
Pfeil 21.10.1 PreparedStatement-Objekte vorbereiten
Pfeil 21.10.2 Werte für die Platzhalter eines PreparedStatement
Pfeil 21.11 Transaktionen
Pfeil 21.13 Vorbereitete Datenbankverbindungen
Pfeil 21.13.1 DataSource
Pfeil 21.13.2 Gepoolte Datenbankverbindungen
Pfeil 21.14 Zum Weiterlesen
 
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21.8Die Ausnahmen bei JDBC, SQLException und Unterklassen Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Normale Throwable-Ausnahmen in Java tragen lediglich eine Nachricht, die sich mit getMessage() erfragen lässt. Da bei Datenbanken aber viele Dinge schiefgehen können, hätten die Architekten der JDBC-API viel zu tun, wenn sie für jede mögliche Ausnahme eine Exception-Klasse bereitstellen wollten. Doch wegen der schier unüberschaubaren Anzahl an Fehlern haben sie sich für ein anderes Modell entschieden.

 
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21.8.1JDBC-Fehlerbasisklasse SQLException Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Zunächst einmal gibt es für JDBC-Ausnahmen den Basistyp SQLException. Zusätzlich speichert jedes SQLException-Objekt Fehlercodes, die der JDBC-Treiber der Datenbank setzen und so über den konkreten Fehler informieren kann.

Die genauen Informationen einer SQL-Ausnahme sind über drei Methoden zugänglich:

  • String getMessage(): eine textuelle Beschreibung des Fehlers

  • String getSQLState(): Einen String mit dem SQL-Status. Hier gibt es zwei Konventionen. Einmal kann es ein SQL-Status nach der SQL-CLI-Spezifikation der Open Group (vor über zehn Jahren hieß sie X/Open) sein – oder ein SQL:2003-Code. Beide sind datenbankunabhängig. Nach welcher Spezifikation der Code formuliert ist, sagt die Methode getSQLStateType() vom DatabaseMetaData-Objekt. Der Open-Group-Standard ist üblich.

  • int getErrorCode(): Einen Fehlercode vom JDBC-Treiber. Er kommt vom Hersteller der Datenbank bzw. vom Datenbanktreiber. Er ist datenbankabhängig.

Der Open-Group-SQL-Status ist eigentlich eine Zahl, aber als String verpackt. Im Optimalfall ist der Code »00000«, was »alles paletti« heißt. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Fehlerklasse. 01 ist eine Warnung, 02 sagt, dass Daten fehlen, usw.[ 150 ](Unter http://pic.dhe.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7/index.jsp?topic=%2Fcom.ibm.db2.luw.messages. doc%2Fdoc%2Frdb2stt.html bekommen Leser einen Überblick.)

Eine Verkettung unglücklicher Tatsachen

Eine SQLException hat eine Besonderheit, die sonst keine Ausnahme in der Java-Bibliothek aufweist. Sie implementiert die Schnittstelle Iterable<Throwable>:

class java.sql.SQLException
extends Exception
implements Iterable<Throwable>

Das heißt, dass eine SQLException ein Bündel von Ausnahmen repräsentieren kann und nicht nur genau eine. Welche JDBC-Ausnahmen noch an der SQLException hängen, liefert getNextException() bzw. steckt im Iterator der SQLException.

[zB]Beispiel

Laufe alle Fehler ab:

try { … }
catch ( SQLException e ) {
for ( ; e != null; e = e.getNextException() ) {
System.err.println( "Message: " + e.getMessage() );
System.err.println( "SQL State: " + e.getSQLState() );
System.err.println( "Error Code: " + e.getErrorCode() );
}
}
 
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21.8.2SQLWarning Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Nicht jeder Fehler bzw. jede Meldung der Datenbank ist gleich ein kritischer Fehler, der zum Abbruch der Datenbankoperationen führt. Die JDBC-API bietet mit der Klasse SQLWarning eine besondere Unterklasse von SQLException, doch wird sie nicht als Exception ausgelöst, sondern muss im Programm explizit über getWarnings() geholt werden. Die Typen Connection, ResultSet und Statement deklarieren diese Operation. Im besten Fall holen sich Entwickler alle Warnungen und loggen sie.

Da die SQLWarning eine SQLException ist, ist auch die Verarbeitung von SQL-Code und Fehlercode gleich. Anstatt jedoch mit getNextException() zu arbeiten, bietet SQLWarning die Methode getNextWarning(), um zur nächsten Warnung vorzustoßen. Werden die Meldungen nicht geholt, dann werden sie bei der Ausführung der nächsten SQL-Anweisung gelöscht.

Vererbungshierarchie der JDBC-Fehlerklassen

Abbildung 21.6Vererbungshierarchie der JDBC-Fehlerklassen

Daten fehlen

Für die SQL-Status »01004« und »22001« gibt es eine eigene Fehlerklasse, die DataTruncation. Sie ist ein spezieller Typ einer SQL-Warnung und wird immer dann erzeugt, wenn Daten während der Schreib- oder Leseoperationen verloren gingen. Die Meldung wird genauso geholt wie SQLWarning, nur wird mittels instanceof DataTruncation überprüft, ob es sich um DataTruncation handelt. Dies erfordert eine Typumwandlung von SQLWarning auf DataTruncation. Dann stehen Methoden wie getIndex() oder getTransferedSize() bereit, die aussagen, für welche Spalte wie viel Bytes korrekt übertragen wurden. DataTruncation ist die einzige Unterklasse von SQLWarning.

 


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