Java SE 8 Standard-Bibliothek  
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
 
Inhaltsverzeichnis


Vorwort
1 Neues in Java 8 und Java 7
2 Fortgeschrittene String-Verarbeitung
3 Threads und nebenläufige Programmierung
4 Datenstrukturen und Algorithmen
5 Raum und Zeit
6 Dateien, Verzeichnisse und Dateizugriffe
7 Datenströme
8 Die eXtensible Markup Language (XML)
9 Dateiformate
10 Grafische Oberflächen mit Swing
11 Grafikprogrammierung
12 JavaFX
13 Netzwerkprogrammierung
14 Verteilte Programmierung mit RMI
15 RESTful und SOAP-Web-Services
16 Technologien für die Infrastruktur
17 Typen, Reflection und Annotationen
18 Dynamische Übersetzung und Skriptsprachen
19 Logging und Monitoring
20 Sicherheitskonzepte
21 Datenbankmanagement mit JDBC
22 Java Native Interface (JNI)
23 Dienstprogramme für die Java-Umgebung
Stichwortverzeichnis

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Java SE 8 Standard-Bibliothek von Christian Ullenboom
Das Handbuch für Java-Entwickler
Buch: Java SE 8 Standard-Bibliothek

Java SE 8 Standard-Bibliothek
Pfeil 3 Threads und nebenläufige Programmierung
Pfeil 3.1 Threads erzeugen
Pfeil 3.1.1 Threads über die Schnittstelle Runnable implementieren
Pfeil 3.1.2 Thread mit Runnable starten
Pfeil 3.1.3 Die Klasse Thread erweitern
Pfeil 3.2 Thread-Eigenschaften und -Zustände
Pfeil 3.2.1 Der Name eines Threads
Pfeil 3.2.2 Wer bin ich?
Pfeil 3.2.3 Die Zustände eines Threads *
Pfeil 3.2.4 Schläfer gesucht
Pfeil 3.2.5 Mit yield() auf Rechenzeit verzichten
Pfeil 3.2.6 Der Thread als Dämon
Pfeil 3.2.7 Freiheit für den Thread – das Ende
Pfeil 3.2.8 Einen Thread höflich mit Interrupt beenden
Pfeil 3.2.9 UncaughtExceptionHandler für unbehandelte Ausnahmen
Pfeil 3.2.10 Der stop() von außen und die Rettung mit ThreadDeath *
Pfeil 3.2.11 Ein Rendezvous mit join(…) *
Pfeil 3.2.12 Arbeit niederlegen und wieder aufnehmen *
Pfeil 3.2.13 Priorität *
Pfeil 3.3 Der Ausführer (Executor) kommt
Pfeil 3.3.1 Die Schnittstelle Executor
Pfeil 3.3.2 Glücklich in der Gruppe – die Thread-Pools
Pfeil 3.3.3 Threads mit Rückgabe über Callable
Pfeil 3.3.4 Mehrere Callable abarbeiten
Pfeil 3.3.5 ScheduledExecutorService für wiederholende Ausgaben und Zeitsteuerungen nutzen
Pfeil 3.4 Synchronisation über kritische Abschnitte
Pfeil 3.4.1 Gemeinsam genutzte Daten
Pfeil 3.4.2 Probleme beim gemeinsamen Zugriff und kritische Abschnitte
Pfeil 3.4.3 Punkte nebenläufig initialisieren
Pfeil 3.4.4 i++ sieht atomar aus, ist es aber nicht *
Pfeil 3.4.5 Kritische Abschnitte schützen
Pfeil 3.4.6 Kritische Abschnitte mit ReentrantLock schützen
Pfeil 3.4.7 Synchronisieren mit synchronized
Pfeil 3.4.8 Synchronized-Methoden der Klasse StringBuffer *
Pfeil 3.4.9 Mit synchronized synchronisierte Blöcke
Pfeil 3.4.10 Dann machen wir doch gleich alles synchronisiert!
Pfeil 3.4.11 Lock-Freigabe im Fall von Exceptions
Pfeil 3.4.12 Deadlocks
Pfeil 3.4.13 Mit synchronized nachträglich synchronisieren *
Pfeil 3.4.14 Monitore sind reentrant – gut für die Geschwindigkeit *
Pfeil 3.4.15 Synchronisierte Methodenaufrufe zusammenfassen *
Pfeil 3.5 Synchronisation über Warten und Benachrichtigen
Pfeil 3.5.1 Die Schnittstelle Condition
Pfeil 3.5.2 It’s Disco-Time *
Pfeil 3.5.3 Warten mit wait(…) und Aufwecken mit notify()/notifyAll() *
Pfeil 3.5.4 Falls der Lock fehlt – IllegalMonitorStateException *
Pfeil 3.6 Datensynchronisation durch besondere Concurrency-Klassen *
Pfeil 3.6.1 Semaphor
Pfeil 3.6.2 Barrier und Austausch
Pfeil 3.6.3 Stop and go mit Exchanger
Pfeil 3.7 Atomare Operationen und frische Werte mit volatile *
Pfeil 3.7.1 Der Modifizierer volatile bei Objekt-/Klassenvariablen
Pfeil 3.7.2 Das Paket java.util.concurrent.atomic
Pfeil 3.8 Teile und herrsche mit Fork und Join *
Pfeil 3.8.1 Algorithmendesign per »teile und herrsche«
Pfeil 3.8.2 Nebenläufiges Lösen von D&C-Algorithmen
Pfeil 3.8.3 Fork und Join
Pfeil 3.9 CompletionStage und CompletableFuture *
Pfeil 3.10 Mit dem Thread verbundene Variablen *
Pfeil 3.10.1 ThreadLocal
Pfeil 3.10.2 InheritableThreadLocal
Pfeil 3.10.3 ThreadLocalRandom als schneller nebenläufiger Zufallszahlengenerator
Pfeil 3.10.4 ThreadLocal bei der Performance-Optimierung
Pfeil 3.11 Threads in einer Thread-Gruppe *
Pfeil 3.11.1 Aktive Threads in der Umgebung
Pfeil 3.11.2 Etwas über die aktuelle Thread-Gruppe herausfinden
Pfeil 3.11.3 Threads in einer Thread-Gruppe anlegen
Pfeil 3.11.4 Methoden von Thread und ThreadGroup im Vergleich
Pfeil 3.12 Zeitgesteuerte Abläufe
Pfeil 3.12.1 Die Typen Timer und TimerTask
Pfeil 3.12.2 Job-Scheduler Quartz
Pfeil 3.13 Einen Abbruch der virtuellen Maschine erkennen
Pfeil 3.13.1 Shutdown-Hook
Pfeil 3.13.2 Signale
Pfeil 3.14 Zum Weiterlesen
 
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3.13Einen Abbruch der virtuellen Maschine erkennen Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

 
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3.13.1Shutdown-Hook Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Läuft ein Java-Programm, so kann der Benutzer es jederzeit beenden, indem er die virtuelle Maschine stoppt. Das kann er zum Beispiel durch die Tastenkombination (Strg) + (C) auf der Konsole oder auch durch Abbruchsignale vornehmen. Ein plötzlicher Programmabbruch kann aber für das Programm sehr unsicher sein, und zwar aus den gleichen Gründen wie bei einem unvermittelten Abbruch durch die stop()-Methode der Klasse Thread. Daher bietet Java durch einen Shutdown-Hook die Möglichkeit, das Abbruchsignal zu erkennen und Ressourcen sauber freizugeben. Das Teilwort Hook erinnert an einen Haken, der sich ins System einhängt, um Informationen abzugreifen. Der Hook ist ein initialisierter, aber noch nicht gestarteter Thread.

[zB]Beispiel

Eine Endlosschleife schmort im eigenen Saft. Der eingefügte Hook reagiert auf das Ende der virtuellen Maschine. Das Programm muss auf der Konsole beendet werden, da die meisten Entwicklungsumgebungen das (Strg) + (C) nicht an die Java-Umgebung weiterleiten.

Listing 3.50com/tutego/insel/thread/ThatsMyEnd.java, main()

Runtime.getRuntime().addShutdownHook( new Thread() {
@Override public void run() {
System.out.println( "Jedes Leben endet tödlich." );
}
} );
JOptionPane.showConfirmDialog( null, "Ende?" );
System.exit( 0 );

Zusätzlich zum bewussten Abbruch wird der Thread auch immer dann ausgeführt, wenn das Programm normal beendet wird. Es können mehrere Threads als Shutdown-Hooks installiert sein. Wenn sich dann die JVM beendet, werden die Threads in beliebiger Reihenfolge abgearbeitet.

[»]Hinweis

Wird unter Windows der Prozess mit dem Task-Manager beendet, läuft der Shutdown-Hook nicht!

class java.lang.Runtime
  • void addShutdownHook(Thread hook)
    Startet den angegebenen Thread, wenn die JVM beendet wird. Der Thread kann keinen neuen Thread unter dem Hook registrieren. Die run()-Methode des Threads sollte schnell ablaufen, um das Beenden der JVM nicht länger als nötig aufzuhalten. Es ist nicht möglich (vorgesehen), das bevorstehende Ende der JVM zu verhindern.

  • boolean removeShutdownHook(Thread hook)
    Entfernt den angegebenen Hook. Der Rückgabewert ist true, falls der Hook registriert war und entfernt werden konnte.

 
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3.13.2Signale Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Das Betriebssystem sendet beim Abbruch eines Programms Signale. Für Windows-/Unix-Systeme sind das zum Beispiel INT (Abbruch zum Beispiel mit (Strg) + (C)), TERM (Aufforderung zur Terminierung), BREAK (Break-Anforderung vom Termin) usw.

Java kann diese unterschiedlichen Feinheiten des Programmabbruchs nicht auswerten, jedenfalls nicht mit einer erlaubten API. Es gibt aber zwei Klassen, sun.misc.Signal und sun.misc.SignalHandler, die verwendet werden können, wenn Entwickler sich der Konsequenzen bewusst sind, dass diese API in Zukunft verschwinden könnte. Die Nutzung sieht so aus:

class MySignalHandler implements SignalHandler {
public void handle( Signal signal ) { … }
}
String signalName = "TERM";
handler = Signal.handle( new Signal( signalName ), new MySignalHandler() );

Weitere Informationen auch zu den unterschiedlichen Signaltypen liefern http://tutego.de/go/signal und die referenzierten Unterseiten.

 


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